1,2-Propandiol

Futtermittelzusatzstoff für die Futtermittelherstellung

1,2-Propandiol USP

1,2-Propandiol wird wie andere flüssige Komponenten in das Futter gesprüht. Die Zugabe erfolgt zweckmäßig mit einer Flüssigkeitsdosiereinheit. Da 1,2-Propandiol nicht ätzend ist, kann es in Tanks jeder Art gelagert werden, gegebenenfalls auch als Mischung mit anderen Flüssigkeiten, die Wasser enthalten.

Wegen seiner charakteristischen Eigenschaften steigt die Zahl der Endanwendungen von 1,2-Propandiol (Propylenglykol) in der Tierernährung stetig gegenüber stärker konservierenden Anwendungen.

1,2-Propandiol wurde im Jahr 1999 für den Einsatz als energiereiches Futtermittel innerhalb des EU-Gebiets eingeführt und wird nunmehr vor allem in Futtermitteln für Wiederkäuer, vor allem Milchvieh, angewendet. In den ersten 100 Tagen ihrer Laktation leiden Milchkühe häufig unter extremer Energieunterversorgung aufgrund eines Mangels an glucoplastischen Substraten. In dem es als Glycoplast wirkt, liefert 1,2-Propandiol in diesem Fall die Vorstufe der Glucose-Bildung und beseitigt oder reduziert zumindest das Ausmaß des metabolischen Energiemangels und beeinflusst aus dem gleichen Grund die Leistung, Gesundheit und sogar die Fruchtbarkeit des Tiers positiv.

1,2-Propandiol kann auch dazu dienen, den Energiegehalt von Schweine- und Geflügelfutter zu steigern, und es kann auch als Konservierungsmittel für Hundefutter verwendet werden. Darüber hinaus sorgen die Produkteigenschaften von 1,2-Propandiol dafür, dass es für den Einsatz als technischer Zusatzstoff in anderen Anwendungen geeignet ist, zum Beispiel als Staubbindemittel oder als Antischaummittel oder als Frostschutzmittel für Trinkwasserleitungen.

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